In einem kleinen Dorf im Nordosten Tansanias entsteht ein besonderer Kindergarten – auch mit Hilfe aus der Pfarrei St. Georg. 2000 Euro hat Hildegard Weismüller im Juni entgegennehmen können: Jeweils zur Hälfte stammt das Geld aus den Einnahmen des Georgs-Cafés und vom Katholischen Deutschen Frauenbund. Weismüller gehört den Missionarinnen Christi an. Diese planen den Bau eines kleinen Kindergartens und Schwesternhauses in Lemugur in der Nähe der Stadt Arusha. Dort leben Massai, bisher gibt es dort weder eine Schule noch einen Kindergarten.
Der Bau soll im September beginnen und im kommenden Jahr fertig sein. Die Missionarinnen Christi rechnen mit Kosten von 138 000 Euro. Etwa 70 000 Euro stehen bereits zur Verfügung, aus Freising kommen nun weitere 2000 dazu. Das Bild zeigt Irmgard Vey (links) und Irene Montag (rechts) mit Hildegard Weismüller bei der Spendenübergabe.
Die Missionarinnen Christi sind eine katholische Schwestern-Gemeinschaft, die in Deutschland, Österreich, Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo, Südafrika und eben in Arusha in Tansania zu finden sind. Die Schwestern leben in kleinen Gemeinschaften zusammen; seit 2018 gibt es eine solche auch im Pfarrhof von St. Georg.